Was Zürich bewegt

Südstarts geradeaus
Keine Südstarts geradeaus

Künstliche Intelligenz

Wie die Schweiz KI sparsamer machen will

Schweizer Hochschulen suchen auf mehreren Wegen nach KI mit geringerem Strombedarf. Die EPFL setzt auf Software für lokale Rechner, die ETH auf offene Modelle und neue Chips. Kurzfristig nützt vor allem die Software. KI-Rechenzentren verbrauchen enorm viel Energie. Nach Schätzungen der EPFL entfallen 80 bis 90 Prozent der KI-Rechenleistung auf die Inferenz, also auf den Betrieb der Modelle im Alltag.

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Fervo will Erdwärme an viel mehr Orten nutzbar machen

Das US-Unternehmen Fervo Energy will Geothermie an Orten nutzbar machen, wo sie bisher nicht wirtschaftlich war. Der Börsengang im Mai brachte rund 2,2 Milliarden Dollar ein, Google tritt als Grosskunde auf. Das Ziel ist Strom für die KI-Rechenzentren, günstig genug für den Wettbewerb mit Erdgas. Dafür nutzt das Unternehmen Horizontalbohrungen und hydraulisches Aufbrechen des Gesteins, bekannt als Fracking.

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Anthropic bringt Claude in mehr als 15 US-Behörden

Anthropic stellt der Genesis Mission der US-Regierung über drei Jahre 150 Millionen Dollar zur Verfügung. Das Geld soll Claude für mehr als 15 Behörden verfügbar machen, darunter die Raumfahrtbehörde NASA und die National Institutes of Health (NIH). Das Unternehmen gab die Zusage am 8. Oktober 2026 an einem vom Weissen Haus ausgerichteten Wissenschaftsgipfel in Washington bekannt.

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China punktet bei Wirkstoffen, der Westen bei der KI

China bringt in der Wirkstoffentwicklung Tempo und tiefe Kosten, die USA setzen bei Frontier-KI und Kapital den Massstab. Das Rennen um die virtuelle Zelle zeigt diese Rollenverteilung besonders deutlich. Die Schweiz liefert dafür Bausteine, ein gemeinsames Zellprojekt fehlt bisher. Am 7. Oktober haben Biohub, Google DeepMind und Meta ein 1,8-Milliarden-Projekt für eine «universelle virtuelle Zelle» vorgestellt.

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