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Südstarts geradeaus
Keine Südstarts geradeaus!

Sind Flugzeugabstürze in Zürich unvermeidlich?

StgFl 10.02.2020 – Medienmitteilung

Zürich, den 10. Februar 2020 – Der Klimawandel beeinflusst den öffentlichen Verkehr auf der Strasse, aber vor allem in der Luft deutlich.

Zürich sagt 100 Flüge wegen „Sabine“ ab.

Trotzdem soll der Luftverkehr weiter funktionieren.

Müssen wir künftig erste Abstürze über dicht besiedelten Wohngebieten wie dem Süden des Flughafens Zürich erleben?

„Panik ist fehl am Platz, aber die zunehmenden Orkane über Europa führen irgendwann zu ersten Abstürzen, weil das Wetter viel schneller dreht, als wir das aus der Vergangenheit kennen“, warnt Adolf Spörri, Präsident der Stiftung gegen Fluglärm.

Diese Gedanken sind angesichts der praktischen Lage nicht fehl am Platz, denn präventives Denken wird möglicherweise Leben retten.

Selbst der Flughafen Zürich verzeichnet bei seinen Wetteraufzeichnungen eine klare Zunahme von extremen Windereignissen in den letzten fünf Jahren. Das führt dazu, dass der Flughafen je nach Windlage umdisponieren muss.

Heben allerdings in Zukunft Flugzeuge bei Orkanlagen Richtung Süden ab, wird die Gefahr eines Absturzes im Süden verdoppelt, denn die Anflüge bleiben bestehen.

„Der Klimawandel zwingt die Menschen, vor allem in Europa, zum Umdenken und wir sollten auch für den sensiblen Luftverkehr präventiv handeln und eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Schweiz nicht unnötig gefährden“, sagt Präsident Adolf Spörri weiter.

Stiftung gegen Fluglärm
Adolf Spörri
Präsident
www.stiftungfluglaerm.ch