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Keine Südstarts geradeaus

«Sponstürli-Maur» auf hochkarätigem Podium

MZ 26.11.2025

Lange ist es erwartet worden, das Buch «Tod im Sponstürli» von Gemeinderatskandidat und Autor Thomas Renggli. Das Buch, welches sich den Ereignissen nach der Publikation des Artikels über die tragischen Ereignisse vom 8. März 2024 in der damals noch einigermassen unabhängigen «Maurmer Post» publiziert wurde.

Gestern war es im Zürcher Mascotte endlich soweit und der herausgebende Helvetia-Verlag lud zur Buchvernissage. Das Mascotte war bis auf den letzten Platz besetzt, was sicher auch daran lag, dass gleichzeitig das von Sonntagszeitung-Chefredaktor Arthur Rutishauser Buch «Die Migros am Abgrund» ebenfalls den Release feierte.

Binswanger, Badran, Hässig

Zudem: Auf der Affiche zur Büchervernissage war auch ein hochkarätiges Podium – neben Renggli und Rutishauser – mit Autorin Michèle Binswanger, dem Ex-Preisüberwacher und Ökonomen Rudolf Strahm, Nationalrätin Jacqueline Badran und Verleger und Primeur-Lieferant Lukas Hässig angekündigt.

Plädoyer für Pressefreiheit

Dieses Podium mit national bekannten Persönlichkeiten schien den Fall «Sponstürli» und die Entwicklungen um die «Maurmer Post» bestens zu kennen und erkannte ohne «Wenn und Aber», dass die Presse frei sein müsse, ansonsten sie überflüssig sei.

Thomas Renggli wurde intensiv über die damaligen Ereignisse, welche man jetzt ganz entspannt in seinem Buch nachlesen kann, befragt und stellte mehrmals lakonisch fest, dass diese Ereignisse, welche auch von den grossen nationalen Medien aufgenommen wurden, ein bis anhin beschauliches Dorf in den Grundfesten erschüttert hätten.

Aus dem Mascotte wird «Palais Mascotte»

Der Schluss der lebendigen Veranstaltung war noch dem Grandseigneur Freddy Burger gewidmet; denn auch er, richtig, hat ein Buch über sein Leben veröffentlicht. Burger hat lange Zeit in Maur gelebt, bevor er sich mit etwas Groll verabschiedet hat – auch er kennt die Maurmer Verhältnisse bestens und durfte dem neugierigen Publikum noch verkünden, dass seinem Mascotte unter neuem Namen «Palais Mascotte» im Januar wieder Leben eingehaucht wird.

Christoph Lehmann