Überprüfung des GLS-Anflugverfahrens

Flughafen Zürich 8.04.2019

Am 23. und 24. April 2019 finden nachmittags Messflüge für die Überprüfung des GLS-Anflugverfahrens statt. Dabei geht es um das Landesystem, das auf Satellitensignalen (GPS) basiert und aufgrund von Reparaturarbeiten ausser Betrieb war.

Messflüge am Flughafen Zürich

Für die Landung von Norden auf Piste 14 besteht seit einigen Jahren parallel zum konventionellen ILS-Anflugverfahren ein GLS-Anflugverfahren. Mittels einer auf dem Flughafenareal platzierten Bodenstation – einem so genannten GBAS (für „Ground Based Augmentation System“) – werden die GPS-Signale empfangen und validiert. Flugzeuge mit entsprechend zertifizierter Ausrüstung können über diese Bodenstation das GLS-Anflugverfahren nutzen.

Nach einer Reparatur der GBAS-Antenne muss nun das GLS-Anflugverfahren vor Wiederinbetriebnahme mittels Messflügen überprüft werden. Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernstem und hochpräzisem Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.